Allgemeine Informationen

Seit 1991 gibt es am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pirna eine bilinguale Ausbildung, d.h., jeweils eine Klasse erhielt eine vertiefte Ausbildung in der tschechischen Sprache.
Der nächste Schritt war, es auch den tschechischen Kindern zu ermöglichen, am Friedrich-Schiller-Gymnasium gemeinsam mit den deutschen Kindern zu lernen und ein gemeinsames Abitur abzulegen, was in beiden Partnerländern anerkannt wird.
Es dauerte jedoch bis zum 20. Mai 1998, bis alle rechtlichen und bürokratischen Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt waren, so dass an diesem Tag zwischen dem Sächsischen Kultusminister, Herrn Dr.Rößler, und dem Tschechischen Bildungsminister, Herrn Sokol, die Vereinbarung zur Umsetzung des binationalen-bilingualen deutsch-tschechischen Bildungsganges in Sachsen unterzeichnet werden konnte.
Der binationale-bilinguale deutsch-tschechische Bildungsgang konnte nun im Schuljahr 1998/99 begonnen werden. Die Vereinbarung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport und dem Tschechischen Ministerium für Jugend, Kultur und Sport wurde zunächst für 25 Jahre geschlossen. Im November 2023 wurde dem einzigartigen deutsch-tschechischen binationalen Bildungsgang eine neue Rechtsgrundlage durch Unterzeichnung einer neuen sächsisch-tschechischen Vereinbarung gegeben.
Der binationale-bilinguale deutsch-tschechische Bildungsgang erfolgt im Rahmen einer anspruchsvollen gymnasialen Ausbildung, die sowohl eine Förderung der Begabungen auf der Grundlage der Sprache, als auch im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich darstellt.
Darüber hinaus bereichern vielfältige Zusatzangebote diesen besonderen Profilzweig.
Tschechische und deutsche Schüler erhalten eine Ganztagesbetreuung: Unterricht, Stillarbeitsphasen, Angebote zur Freizeitgestaltung – z. B. zur Entwicklung und Stärkung von Qualifikationen, Kreativität, Gruppenidentität – prägen den gemeinsamen Tagesablauf. Dadurch bilden Schule und Internat eine enge pädagogische Einheit.
Dieser Bildungsgang, der begabte Schülerinnen und Schüler besonders fördert, ist bundesweit einmalig.
Die Konzeption sowie alle Anlagen finden Sie hier.
- Die geographische Lage und die geschichtliche Entwicklung legen nahe, die Beziehungen zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen in besonderer Weise zu gestalten. Völkerverständigung beginnt bei der jungen Generation.
- Deshalb sollen gerade junge Menschen der Elbe-Labe-Region für die Geschichte, Kultur und Lebensweise des Partnerlandes interessiert und sensibilisiert werden. Am Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna werden mit dem deutsch-tschechischen Bildungsgang Brücken der Verständigung zwischen den Menschen beider Nachbarländer geschlagen.
- Voraussetzungen für die Bewerbung um einen Platz in der binationalen – bilingualen Klasse 5 sind die Bildungsempfehlung für ein Gymnasium und das Bestehen einer Aufnahmeprüfung.
- Vorkenntnisse in tschechischer Sprache für die deutschen Bewerber oder in deutscher Sprache für die tschechischen Bewerber sind nicht notwendig.
- Nur die 14 besten Schüler jedes Partnerlandes können gemäß der unterzeichneten Vereinbarung beider Länder in die Klasse 5 (deutsch) bzw. 7 (tschechisch) aufgenommen werden.
- Den deutschen und tschechischen Absolventen eröffnet der Bildungsgang besondere Chancen im Studium sowie eine ausgezeichnete berufliche Mobilität.
- Das Abitur wird gleichermaßen in der Tschechischen Republik anerkannt. Den Absolventinnen und Absolventen werden zusätzlich zum Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) die erbrachten Leistungen mit einer Nostrifikationsurkunde des Tschechischen Ministeriums für Schule, Jugend und Sport attestiert.
- Die zusätzlichen Leistungen der Absolventinnen und Absolventen dieses besonderen Bildungsganges werden im Abiturzeugnis und in einem besonderen Zertifikat des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus beurkundet.
- Besonders die Schülerinnen und Schüler des binationalen Bildungsganges haben sehr gute Voraussetzungen, um sich für das europäische Exzellenzlabel CertiLingua®, welches gemeinsam mit dem Abiturzeugnis überreicht wird, zu bewerben.
Unterricht im binationalen Bildungsgang
Die binationale Klasse wird als pädagogische Einheit betrachtet. Ihr werden zwei Lehrkräfte und zwei Räume zugeordnet. Die Entscheidung über die Unterrichtsgestaltung, Gruppenaufteilung bzw. Raumnutzung liegt in der pädagogischen Verantwortung der Lehrkräfte – auf Basis dieser Bina-Konzeption sowie der sächsischen und tschechischen Lehrpläne.
Der Anteil der Partnersprache in einzelnen Fächern wird mit steigender Klassenstufe schrittweise und unter Berücksichtigung des Sprachniveaus der Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klassenstufe erhöht.
In jedem Schuljahr ist ein temporärer binational-bilingualer Fachunterricht durchzuführen. Mögliche Formen des gemeinsamen Fachunterrichts sind zum Beispiel die Durchführung gemeinsamer Unterrichtsstunden oder Unterrichtssequenzen bei gleichzeitig stattfindendem Unterricht beider Klassenteile sowie die Durchführung von Projekttagen eines Faches oder Fachbereichs an außerschulischen Lernorten. Ziel ist der Erwerb interkultureller Kompetenz sowie die Förderung des Spracherwerbs.
Ziel des sprachsensiblen Fachunterrichts ist das Beherrschen und Anwenden von Fachsprache, sicherer Umgang mit Operatoren sowie die Entwicklung einer fachlichen Diskursfähigkeit.
Entsprechend der Vorgaben des sächsischen Lehrplans, der tschechischen Rahmenlehrpläne sowie der o.g. Eckwertepapiere sollen die Schülerinnen und Schüler im Laufe des bilingualen-binationalen Bildungsganges verschiedene Kompetenzen und Fähigkeiten erlangen, die in vier Bereiche unterteilt werden können: Sozialkompetenzen, Sprach-, Sach- und Fachkompetenzen, interkulturelle Kompetenzen sowie Methoden- und Medienkompetenzen.
Konzeption binationaler-bilingualer Bildungsgang


Grundlagen
- Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung des Freistaates Sachsen >> www.sachsen-macht-schule.de
- Vereinbarung zwischen den Kultusministerien des Freistaates Sachsen und der Tschechischen Republik
Unterrichtsorganisation
- Integration der Schüler des binationalen-bilingualen deutsch-tschechischen Bildungsganges in das allgemeine Kurssystem der Oberstufe mit einer angepassten besonderen Stundentafel
- Unterrichtssprache Deutsch in allen Fächern mit Ausnahme des Tschechischunterrichts
- Der einstündige Wahlgrundkurs Deutsch-tschechische Beziehungen wird bilingual unterrichtet.
Kurswahl
- Belegpflicht für drei Leistungskurse LK 1 Deutsch oder Mathematik LK 2 Auswahl aus dem Kursangebot der Schule (Eng, Ge, Ph oder Ch) und dem LK 3 Tschechisch
- Pflichtbelegung der Grundkurse entsprechend der besonderen Stundentafel für den binationalen Bildungsgang
- maximale Wochenstundenzahl: 34 Stunden aus dem Pflichtbereich und 2 Stunden aus dem Wahlpflichtbereich
- entsprechendes verpflichtendes bilinguales Kursangebot: – Grundkurs „Deutsch-tschechische Beziehungen“
Abschlüsse
- Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife als Studienberechtigung an den Hochschulen und Universitäten der Bundesrepublik Deutschland
- Zertifikat über den Abschluss in der vertieften Ausbildung im binationalen-bilingualen deutsch-tschechischen Bildungsgang
- Nostrifikationsurkunde der tschechischen Vertragspartei wird garantiert als Studienberechtigung an öffentlichen tschechischen Hochschulen und Universitäten
- Schüler*innen haben die Möglichkeit, zum Abitur das Exzellenzlabel CertiLingua ® für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen zu erhalten.
Aufnahmeprüfung
Es sind eine fachspezifische schriftliche Prüfung über 60 Minuten sowie ein mündlicher Aufnahmetest zu absolvieren.
Die schriftliche Prüfung wird zentral einheitlich für alle sprachlich vertieften und binationalen-bilingualen Bildungsgänge durch das Sächsische Bildungsinstitut erstellt.
Geprüft werden dabei Fähigkeiten und Fertigkeiten im kombinatorischen, produktiven, differenzierten und kreativen Denken.
Weiterhin spielen kognitive und kommunikative Fertigkeiten, wie das Merken, Betrachten, Vergleichen, Verbalisieren, Abstrahieren und das Lösen mathematischer Aufgaben eine Rolle.
Vorkenntnisse in der tschechischen Sprache sind keine Voraussetzung!
Es können auf Grund der zwischenstaatlichen Vereinbarung zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik jeweils nur die besten 14 deutsche und 14 tschechische Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden.
Für die tschechischen Schüler werden die Aufnahmebedingungen von Seite des tschechischen Bildungsministeriums geregelt.
Bedingungen:
- Studium, Unterkunft und Verpflegung sind für die Schüler aus der Tschechischen Republik kostenlos. Die Kosten tragen die Kultusministerien beider Staaten.
- Lehrmittel werden ebenfalls kostenfrei ausgeliehen.
Ausbildung:
- Der 6-jährige Bildungsgang beginnt mit der 7. Klasse und endet mit Ablegung der sächsischen Abiturprüfung in der Jahrgangsstufe 12.
- BINA bedeutet vertiefte gymnasiale Ausbildung im binational-bilingualen Profil: Einen besonderen Stellenwert haben deshalb die Sprachen Deutsch, Englisch und Tschechisch, der deutschsprachige und bilinguale Fachunterricht und Erwerb der interkulturellen Kompetenzen.
- Nach erfolgreichem Abschluss besitzt der Schüler Kompetenzen, in einem internationalen Team zu arbeiten
- Das sächsische Abitur im Vertiefungsprofil BINA wird seitens des tschechischen Bildungsministeriums nostrifiziert und ermöglicht das Studium an Universitäten in Tschechien, Deutschland, als auch in anderen EU-Ländern
Aufnahmeprüfungen:
- Es können sich Schüler aus der 6. Klasse der Grundschule oder aus der Prima eines achtjährigen Gymnasiums in der Tschechischen Republik anmelden.
- Die Anmeldungen sind an die Adresse des Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna zu senden.
- Die Aufnahmeprüfungen finden jedes Jahr im März im Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna statt.
Bewerben Sie sich für eine Aufnahme am zweisprachigen Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pirna an!
- Der Schulbesuch umfasst eine sechsjährige vertiefte gymnasiale Ausbildung im tschechisch-deutschen binationalen bilingualen Profil (BINA).
- Der Unterricht findet in Tschechisch und Deutsch in Lerngruppen mit maximal 14 Schülern statt.
- Der Bildungsplan basiert auf der Konzeption des deutsch-tschechischen binationalen bilingualen Bildungsganges .
- Der Unterricht im Fach Tschechische Sprache und Literatur sowie in den Fächern, die in tschechischer Sprache unterrichtet werden, basiert auf dem in der Tschechischen Republik geltenden Rahmenbildungsplan für Sekundarstufe 1.
- Die tschechische Sprache ist obligatorischer Bestandteil des Bildungsganges und der sächsischen Abiturprüfung.
- Einige Unterrichtsfächer werden in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 von tschechischen Lehrerkräften in tschechischer Sprache unterrichtet.
- Am Ende des Bildungsganges werdet ihr Deutsch auf dem Niveau eines Muttersprachlers sprechen können, außerdem lernen lernt ihr natürlich weiter Englisch und können zusätzlich Französisch oder Latein wählen.
- Der Unterricht findet in einem neu renovierten Schulgebäude mit modernem Anbau, in einer neuen Turnhalle und einer modernen Schwimmhalle statt.
- Die tschechischen Schüler sind während des Schuljahres von Sonntagabend bis Freitagnachmittag im Schulinternat untergebracht.
- Die Unterkunft und Verpflegung im Internat sowie die Lehrmittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus und vom Ministerium für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik (MŠMT) finanziert und sind für die Schüler somit kostenlos.
- Der Schulbesuch wird mit dem sächsischen Abitur abgeschlossen, das automatisch vom Bildungsministerium anerkannt wird und zum Studium an Hochschulen nicht nur in Deutschland und der Tschechischen Republik, sondern auch in allen EU-Staaten berechtigt.
Informationen zu den regulären Aufnahmeprüfungen für die zukünftige 7. Klasse des binationalen Bildungsganges:
- Die Anmeldung erfolgt durch die Eltern von Schülern der 6. Klasse einer tschechischen Grundschule oder der 8. Klasse eines achtjährigen Gymnasiums in der Tschechischen Republik.
- Deutschkenntnisse sind keine Voraussetzung für die Aufnahme.
- Das Anmeldeformular finden Sie hier: Anmeldeformular. Bitte füllen Sie das Formular elektronisch aus, tragen Sie Ihre Namen in das Feld für die Unterschriften der Eltern ein, speichern Sie das ausgefüllte Formular und senden Sie es im PDF-Format (nicht als Scan oder Foto) elektronisch an die Adresse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Pirna: schillergym@pirna.de. Fügen Sie der Anmeldung Kopien der Halbjahreszeugnisse für das aktuelle Schuljahr und der Jahreszeugnisse für die letzten beiden Schuljahre bei. Geben Sie bitte im Betreff der E-Mail das Stichwort *Aufnahmeprüfungen BINA 2026* an. Senden Sie die Anmeldung bis spätestens 28. Februar 2026.
Informationen zur Organisation des Auswahlverfahrens:
Das Auswahlverfahren findet am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pirna am 24. März 2026 (schriftlicher Teil) und am 31. März 2026 (mündlicher Teil) ab 08:15 Uhr statt.
Das Auswahlverfahren besteht aus folgenden Teilen:
Schriftlicher Teil:
– Schriftlicher Test (60 Min.) zu logisch-mathematischen Fähigkeiten. Die Bereiche, die im Test zu logisch-mathematischen Fähigkeiten vorkommen können, entsprechen den Aufgaben, die in den Tests zur Feststellung der Lernvoraussetzungen für mehrjährige Gymnasien in der Tschechischen Republik vorkommen. Dazu gehören unter anderem räumliches Vorstellungsvermögen, analytisches Denken und numerisches Denken.
– Schriftlicher Test (60 Min.) im Fach Tschechisch mit Schwerpunkt auf Textverständnis, Ausdrucksfähigkeit und kreatives Schreiben
– Psychologischer Test (30 Min.): Schriftlicher Persönlichkeitstest, erstellt und ausgewertet durch tschechische Psychologen vom Nationalen Pädagogischen Institut in Prag
Mündlicher Teil:
– Mündliche Prüfung in Englisch
– Individuelles Gespräch mit tschechischen Psychologen zur Feststellung der Persönlichkeitsreife, Selbstständigkeit, Motivation, Anpassungsfähigkeit und Eignung des Bewerbers im Hinblick auf die Unterbringung im Schulinternat und den Schulbesuch außerhalb des familiären Umfelds.
Die Ergebnisse des Auswahlverfahrens werden den gesetzlichen Vertretern in den nachfolgenden Tagen per E-Mail mitgeteilt. Weitere Informationen zum Ablauf des Auswahlverfahrens erhalten die eingeladenen Bewerber in der Einladung.
Bei Fragen zum Auswahlverfahren wenden Sie sich bitte an den tschechischen Studienkoordinator, Dr. Tomáš Křenek, E-Mail: krenek.t@fsg.lernsax.de oder Tel. +49 3501 781575 (montags, mittwochs, 14:00 – 15:00 Uhr).
Informationen zu zusätzlichen Aufnahmeprüfungen für die Aufnahme tschechischer Schüler in höhere Jahrgänge des binationalen Studiums:
- Sollte ein Lernplatz in einem der höheren Jahrgänge (7–10) frei werden, wird auf der Website der Schule ein zusätzliches Auswahlverfahren veröffentlicht. Entsprechende Deutschkenntnisse sind eine zwingende Voraussetzung. Eine Aufnahme in die 11. und 12. Klasse ist aufgrund der bereits laufenden Qualifikationsphase für die Abiturprüfung nicht mehr möglich.
- Interessierte Schüler können sich nur für die Klassenstufe bewerben, die sie im aktuellen Schuljahr an der tschechischen Schule besuchen.
- Für die Aufnahme in eine höhere Klasse sind Deutschkenntnisse erforderlich, wobei folgende Niveaustufen als Richtwerte gelten: für die 7. Klasse A1 GER, für die 8. Klasse A2 GER, für die 9. Klasse B1 GER und für die 10. Klasse B2 GER. Neben Deutsch absolvieren die Bewerber auch schriftliche Tests in Mathematik und Englisch.
Wie und wann kann man sich bewerben?
- Das Anmeldeformular finden Sie hier: Anmeldeformular. Bitte füllen Sie das Formular elektronisch aus, tragen Sie Ihre Namen in das Feld für die Unterschriften der Eltern ein, speichern Sie das ausgefüllte Formular und senden Sie es im PDF-Format (nicht als Scan oder Foto) elektronisch an die Adresse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Pirna: schillergym@pirna.de. Fügen Sie der Anmeldung Kopien der Jahreszeugnisse der letzten beiden Schuljahre bei. Geben Sie bitte im Betreff der E-Mail das Stichwort *Ergänzende Aufnahmeprüfungen BINA 2026* an. Senden Sie die Anmeldung bis spätestens 15.1.2026.
- Die ergänzenden Aufnahmeprüfungen finden jedes Jahr in der Regel im Januar am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pirna statt, der Schulbesuchsbeginn ist zu Beginn des 2. Schulhalbjahres. Das nächste ergänzende Auswahlverfahren findet am 29. Januar 2026 statt, wobei die Bewerber zunächst in einem schriftlichen Teil Tests in Mathematik (60 Min.), Deutsch (45 Min.) und Englisch (45 Min.) absolvieren. Bewerber für die 9. Klasse absolvieren zusätzlich einen Test zum Textverständnis und zur Textwiedergabe in Tschechisch (25 Min.).
- Bewerber, die den schriftlichen Teil erfolgreich absolvieren, werden zum mündlichen Teil des Auswahlverfahrens eingeladen. Der mündliche Teil besteht aus einer mündlichen Prüfung in Deutsch und einem Gespräch mit einem Psychologen zur Beurteilung der persönlichen Reife und Eignung für das Lernen an einer ausländischen Schule mit Unterkunft im Internat.
- Wenn gerade kein Auswahlverfahren für Ihre Klassenstufe ausgeschrieben ist, empfehlen wir, ein Motivationsschreiben an die Adresse unseres Gymnasiums zu senden: schillergym@pirna.de. Wir werden darauf antworten und Ihnen die Möglichkeiten und Bedingungen für die Schulaufnahme mitteilen.
Informationen zu den Anforderungen für die zusätzlichen Aufnahmeprüfungen:
Mathematik:
Anforderungen für die 7. Klasse
Anforderungen für die 8. Kasse
Anforderungen für die 9. Klasse
Anforderungen für die 10. Klasse
Deutsch:
- 7. Klasse: Test zur Überprüfung der Vokabelkenntnisse und der Grundgrammatik auf dem Niveau A1 GER
- 8. Klasse: Grammatik, Analyse eines einfacheren Fachtextes, eigene Produktion eines kürzeren Textes (z. B. Beschreibung, Erzählung) auf dem Niveau A2 GER
- 9. und 10. Klasse: Test zur Überprüfung der Kenntnisse komplexer grammatikalischer Strukturen, Analyse eines literarischen oder fachlichen Textes, eigene Textproduktion (z. B. Motivationsschreiben, Erzählung, Erörterung) auf dem Niveau B1/B2 GER
Hilfsmittel zur Selbstbewertung der erworbenen Kompetenzen im Bereich Fremdsprachen gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen:
Studium und Einsatzmöglichkeiten unserer Absolventen
Die tschechischen Absolventen des binationalen-bilingualen Projekts unserer Schule studieren nach dem Abitur erfolgreich an den Hochschulen und Universitäten. Regelmäßig erhalten wir ein Feedback unserer ehemaligen Schüler, sie schreiben uns E-Mails, kommen zu Besuch. Als Beispiel können Sie einen Teil von einem Brief einer ehemaligen Schülerin lesen:
… „Obwohl es früher auch Zeiten gab, wo ich über Pirna geschimpft habe, (man kann sich ja nicht wundern – innerhalb von sechs Jahren muss mal ´ne Krise kommen), schätze ich die Zeit als eine einmalige Erfahrung. Zur Zeit studieren an den Hochschulen Tausende von Studenten und es ist schwer, unter denen zu unterscheiden und die besten auszuwählen. Als ich mich bei Firma X um ein Praktikum beworben habe, gab es in der ersten Runde 200 Bewerber (für eine Stelle). Und egal, ob es mir gefällt oder nicht, glaube ich, dass einer der Hauptgründe für meine Anstellung die Worte „Friedrich-Schiller-Gymnasium“ in meinem CV waren. … Also ich drücke die Daumen, damit es alle schaffen, diese Schule weiter bekannt machen, weil es sich wirklich lohnt.“